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Burmeister, Nöck

Angaben zur Person: Nöck Burmeister, geboren 1945 in Heide/Holstein, lebt in München.
Eines seiner Mottos:
Sich einen Reim auf etwas machen
ist Doping für Hirn und Gemüt, denn …
Ein Flug ins Wolkenkuckucksheim
kann sich für jeden lohnen.
Man spinnt sich fröhlich einen Reim,
genießt, im Irrenhaus zu wohnen.

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Ein kurzes Interview mit dem Autor:

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Ich schreibe gerne auf, was mich berührt und notiere das ausführlich in Tagebüchern. Verse habe ich aber immer schon gerne geschrieben und oft auch vorgetragen. Seit ich Rentner bin, lese ich regelmäßig in Schulen vor. Und 2022 bin ich auf die Idee gekommen, Gedichte auch zu veröffentlichen. Die Corona-Zeit hat zeitgleich Phantasie und Motivation gesteigert, und das Gedichte schreiben hat mir geholfen, gut zu schlafen.
Ist dies Ihre erste Veröffentlichung?
Der Gedichtband: »Gedichte mit und ohne Haken« ist die zweite Veröffentlichung mit Versen.
In meiner Berufszeit habe ich 20 Jahre zweimal jährlich für einen Erwachsenenbildungsträger Bildungsprogramme verantwortet und herausgegeben.
Was waren Ihre Beweggründe dieses Buch zu schreiben?
Der erste Gedichtband: »Gedichte mit und ohne Schwips« hatte gute Rezensionen und wurde bei Lesungen mit viel Beifall bedacht. Das hat mich motiviert, weiterzumachen und dabei auch Gedichte zu veröffentlichen, die zurückliegende Ereignisse beschreiben, wie z.B. die beiden Gedichte über den Braunbären Bruno in Bayern im Jahre 2006.
Woher kam die Idee/die Inspiration zu Ihrem Buch?
Als Rentner wollte ich nicht nur Schülern in Schulen und Bewohnern in Altenheimen eine Freude machen. Da lag es nahe, über Buchveröffentlichungen ein breiteres Publikum zu suchen.
Haben Sie bereits ein neues Buch in Planung?
Ich beschäftige mich derzeit mit Kurzgeschichten und plane ggf. einige Lebenserinnerungen in diesem Format festzuhalten.
Falls ja: Können Sie schon etwas darüber verraten?
Das bleibt bis zu einer möglichen Veröffentlichung ein Geheimnis.
Wo schreiben Sie am liebsten?
Ich schreibe überall, wo ich ungestört meine Umgebung wahrnehme, Stichworte in ein Notizbuch und arbeite sie daheim auf einem 130-Jahre alten Sofa dann aus, wenn mir danach ist. Meist am Vormittag.
Haben Sie bestimmte Schreibrituale?
Nein, ich habe keine Schreibrituale.
Was lesen Sie selbst gerne für Bücher?
Ich lese gerne Romane, Zeitgeschichte und Biographien.
Was ist Ihr Lieblingsbuch?
Gerade habe ich die Biographie von Hannes Wader »Trotz alledem« gelesen, die mich sehr berührt hat. Ich habe fast alle Schallplatten von ihm. Und er hat lange in der Nähe meiner Heimatstadt Heide in einer Mühle gewohnt. Ein Lieblingsbuch benennen möchte ich nur ungern. Auf jeden Fall werde ich das Buch von Achim Bogdahn: Unter den Wolken, eine Deutschlandreise mit prominenten Bürgern aus jedem Bundesland, noch einmal lesen.
Welches Buch liegt aktuell auf Ihrem Nachttisch?
Aktuell auf dem Nachttisch liegt: Geert Mak, »In Europa, Eine Reise durch das 20. Jahrhundert«.
Haben Sie manchmal Schreibblockaden? Was tun Sie, um diese zu lösen?
Ja, es gibt Wochen, in denen ich mich auf Notizen beschränke. Und in diesen Wochen sprießen die Einfälle auch nicht besonders.
Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Ein Rentner hat immer Freizeit. Also, wenn die notwendige Hausarbeit erledigt ist, mache ich hin und wieder Musik mit einer alten Peter-Harlan-Blockflöte. Außerdem treffe ich mich zweimal wöchentlich mit meinen drei Enkeln, spiele mit ihnen oder lese vor. Und das Kochen und das Sporteln hält sich gut die Waage. Und, ja, mindestens zwei Stunden wird gelesen und hin und wieder auch ferngesehen.

Dieses Interview darf unter Angabe der Quelle (Karin Fischer Verlag 2024) verwendet werden.