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Callis, Gisa

Gisa Callis, geb. 1924 in Stolp, Pommern. 1942 Osteinsatz. 1943 Abitur in Berlin, Reichsarbeitsdienst, Kriegshilfsdienst. 1944 Universität Jena, Sommersemester. 1944 Berlin, Kriegshilfsdienst in Museen. Im April 1945 verließ sie Berlin. 1945 nach Jena und Göttingen, die Universitäten wurden geschlossen. Dezember 1945 Rückkehr nach Berlin in die Britische Zone. 1947 Dolmetscher-Examen. 1948 Humboldt Universität. 1948 Freie Universität West-Berlin (Anglistik, Germanistik). 1950-51 University of Oregon (USA Scholarship). 1952 Arbeit an der Dissertation »Das Werk T. S. Eliots und die Tradition der Mystik«; 1955 Promotion zum Dr. phil. (summa cum laude). 1956 Heirat und Übersiedlung in die USA. 1960-71 Iowa City, Mitarbeit an akademischen Projekten. 1969 vier Monate in Princeton. 1972-82 Leitung einer Kirchenbibliothek in Ohio. 1993 Umzug nach Gettysburg, PA, und Arbeit an dem Roman »Dark Tide«. Nach 2000 Sichtung der lyrischen Arbeiten (Projekt »Staub und Schatten«). 2007 Schlaganfall, Augenoperationen in 2008 und 2009. – Teilnahme an der Anthologie »Lyrik und Prosa unserer Zeit«, Neue Folge, Band 11, des Karin Fischer Verlages (2010).

»Die meisten der Gedichte sind zwischen 1946 und 1966, in den schweren Jahren unseres Erlebens entstanden. Sie reiften später und nahmen andere Formen an. Frühere und spätere Gedichte sind in diesem Bande nicht enthalten und müssen auf spätere Sammlung warten.« G. C.