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Idinger, E. T. F.

E. T. F.  Idinger, (1938-2018) wurde in Kleinebersdorf (Niederösterreich), als zweiter von vier Söhnen geboren. Seine Eltern betrieben eine Landwirtschaft, Vater im Krieg verschollen. 1945 erblindete der Autor durch einen Unfall (nur mehr Lichtempfinden). 1946 kam er in eine Blindenschule in Wien und wurde dort acht Jahre lang unterrichtet. Anschließend wurde er zum Telefonisten ausgebildet und lernte auch Schreibmaschine schreiben. 1955 war er in der Blindendruckerei als Blindenschriftpräger tätig. Durch eine Augenoperation gewann E. T. F.  Idinger 1964 ein brauchbares Sehvermögen zurück. Er heiratete und wurde Vater von drei Kindern. 1970 erwarb er eine Trafik (Tabakladen). 1990 verringerte sich sein Sehvermögen so stark, dass er frühzeitig in Pension gehen musste. Der Autor dichtet seit seiner Jugend bis heute und brachte bereits ein Gedichtbändchen im Selbstverlag heraus. Er schrieb unter den Pseudonymen »Latmi Vanderslaapen« und »Ulrich von Engelshagen«. Weitere Gedichte veröffentlicht er auf seiner Homepage www.aphrodite.co.at – Teilnahme an der Anthologie »Lyrik und Prosa unserer Zeit«, Neue Folge, Bände 15 (2012), 16, 17 (2013), 18 (2014) sowie 20 und 21 (2015), des Karin Fischer Verlages. In der Buchreihe »edition anthrazit« des deutschen lyrik verlags (dlv) sind seit 2012 folgende Lyrikbände E. T. F.  Idingers erschienen: »Als wäre nichts geschehen«, »Betaut erwacht des Morgens Röte«, »Ein Gebet bist du«, »Ins Grübeln versunken«, »Will innig dich umarmen«, »Es ist lieb von dir«, »Ich muss dich finden« und »Wir wollen Glück erleben«.