Begegnungen Gedichte

Fiebich, Anika

Sieh, staune, was die Bühne dieser Welt,
Uns heute wieder Schönes zeigt,
Wie sich der Mensch für Liebe, Ruhm und Geld
Von seiner besten Seite zeigt!
Ist’s nicht lustig, wie sich der Mann da krümmt und biegt
Und dort in jener Frau nicht Stolz,
Sondern ihr Egoismus, ihre Habgier siegt?!
Freu dich, mein Freund, doch lache nicht zu laut!
Manch einer hat des Schönen Bosheit unterschätzt
Und hat am Ende sehr dumm dreingeschaut.
Denn hinter der Fassade schönem Schein
Können die Menschen auch – ganz anders sein.

Über den Autor

Anika Fiebich, geboren 1981 in der Nähe von Köln, studierte Philosophie, Kulturwissenschaften und Germanistik in Bremen und Edinburgh. Nach ihrer Promotion in der Philosophie des Geistes an der Ruhr-Universität Bochum 2013 war Anika Fiebich mit einem Forschungsstipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung mehrere Monate in den USA und Australien tätig und arbeitet derzeit als Postdoktorandin an der Universität Mailand.

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