Bogen und Leier Gedichte

Zindler, Theo

Bogen und Leier: nach einem Wort Heraklits Bilder für Spannkraft und Polarität als zentralem Antrieb unseres Handelns und Gestaltens. »Ich habe«, so bekundet der Autor, »gelernt, dass das auch ein Maßstab künstlerischen Anspruchs ist, diese Pole zu ertragen und ins eigene Schaffen zu übertragen.« Nach seinem ersten Gedichtband (»Außerhalb des Geheges«, 1999) und seinem biographischen Rückblick auf die Jugendjahre unter dem Nationalsozialismus (»Heiles im Unheil«, 2006) ist dies die dritte größere Veröffentlichung des Autors. Wie die früheren Gedichte sind diese »späten Gedichte« Theo Zindlers eine Art Vermächtnis — »als Verdichtung des eigenen Lebens in Momenten existentieller Betroffenheit«.

Über den Autor

Theo Zindler, geb. 1932 in Kassel, aufgewachsen in Kriegs- und Nachkriegszeit; Studium Germanistik, Latein, Kunstgeschichte und Archäologie, Staatsexamen 1959 in den Fächern Deutsch und Latein; von 1962 bis zur Pensionierung 1997 Gymnasiallehrer mit den Fächern Deutsch und Latein und Fachleiter am Studienseminar I Kassel für das Fach Deutsch; Leitung von Fortbildungskursen, Schultheaterarbeit, Workshops zu Literatur und szenischem Spiel, Öffentlichkeitsarbeit: Mitarbeit an dem Kursstrukturplan für die Sekundarstufe II Deutsch beim Hessischen Kultusminister; dazu Veröffentlichung von Kurskonzepten zum Literaturunterricht in der Sekundarstufe II: »Das Bild des Verbrechers in der Literatur«, »Liebesliteratur« – Öffentliche Rede zum Thema »Aspekte der Flucht bei Goethe« 1998, Nach der Pensionierung Lateinunterricht (Oberstufe) an der Christophorus Schule in Oberurff 1997-2008, danach Aufbau des Lateinunterrichts an der Montessori-Schule, Kassel, Lateinunterricht dort auch weiterhin. Lebt in Kassel.

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