Der Schatten des Esels
oder
Anmerkungen zu Neuschilda Eine Satire

Cornelius, Fred

Es war wohl ein gewisser Herr Kleitómachos, der diese denkwürdige neuschildische Geschichte dem Autor zugeflüstert hat, denkbar auch, daß dies in einem 5.000 Millimeter unter der Erde liegendem Weinkeller geschah, vielleicht in Hessen, vielleicht im Rheinland, vielleicht wird der eine oder andere Leser erraten, wo das neue Schilda lag/liegt, vielleicht wird er sich aber auch sagen, es mag viele Orte geben, wo Vergleichbares geboten wurde/wird, getreu den Worten Platos: Den Regenten der Polis, wenn überhaupt irgend jemandem, kommt es zu, zum Nutzen der Polis die Unwahrheit zu sagen, kein anderer darf sich damit befassen.

Über den Autor

Fred Cornelius, geboren 1924; Volksschule, Realschule, Abitur (1930–1942); Segelflugausbildung (1938); Soldat mit Jagdfliegerausbildung (1942–1945); Gefangenschaft und Flucht (1946–1948); Studium Volkswirtschaft/Jura (1949–1952). 1953 bis heute (beruflich): freiberufliche selbständige Tätigkeit als Steuerberater, Rechtsbeistand und Wirtschaftsprüfer. 1938 bis heute (sportlich): Segelflug, Motorflug, die Europaflüge, Tätigkeit als Fluglehrer. 1949 bis heute (literarisch): Lesen. Von großer Bedeutung war für Fred Cornelius die Begegnung mit Bertrand Russell, dem er die Neigung zur Philosophie verdankt. Schließlich erwuchs daraus eine leidenschaftliche Bibliophilie und letztlich, nachdem die Unternehmensnachfolge geregelt werden konnte, auch die Verwirklichung eigenen Schreibens. Der Schatten des Esels ist die dritte Buchveröffentlichung des Autors.

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