Europa und
Das Nationale
bei Ernst Robert Curtius (eBook)

Fischer, Manfred S.

Der Essay ist um ein kritisches Verständnis des europäischen Weges Ernst Robert Curtius‘ bemüht. Auf der Basis einer kulturwissenschaftlich orientierten Alteritätsforschung befragt Fischer die Idee vom »Nationalen« und »Europäischen«, so wie diese Begriffe vornehmlich zwischen den beiden Weltkriegen von Curtius eingesetzt wurden und dessen kulturkonservative Ansichten im dialektischen Spannungsfeld von »Humanismus«, »Europäismus« und »Universalismus« nachhaltig prägten. – »Fischers Essay vermag auch dem, der Curtius gar nicht oder nur als Philologen kennt, Appetit auf eine Lektüre seiner frühen Veröffentlichungen zu machen.«(Frank-Rutger Hausmann/»Freiburger Universitätsblätter«)

Über den Autor

MANFRED S. FISCHER, geb. 1949, Studium der Soziologie, Germanistik und Komparatistik, Magister Artium, Dr. phil., ein Jahrzehnt Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Komparatistischen Seminar der RWTH Aachen, Forschungsstipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung (Feodor-Lynen-Programm) 1988-89, Lehraufträge an den Universitäten Innsbruck, Duisburg und Aachen; mehrjährige Projekt- und Lektoratsleitung eines euregionalen Literaturbüros (dt.-franz.-niederl.); gemeinsam mit seiner Frau Leitung des 1989 gegründeten und nach ihr benannten Karin Fischer Verlags. Übersetzungen, Vorträge im In- und Ausland. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, Herausgeberschaften und Aufsätze, hauptsächlich zu Themen der Literatur- und Kulturwissenschaft (u. a. Studien/Beiträge zu Europa, zur Theorie und Geschichte der auf Nationen bezogenen Images und Stereotype [Nationale Vorurteilsforschung], zur komparatistischen Fachgeschichte, Mentalitätsgeschichte und Geschichte der Frau).

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