Hinter dem Horizont. Von Sehnsucht, Verwandlung, Übergängen Gedichte

Koch, Maja

Sehnen wir uns nicht immer
nach etwas,
nach jemandem?

Mensch sein heißt
sich sehnen.

Es erweitert unseren Horizont,
beunruhigt, beflügelt, peinigt uns,
bringt in Bewegung,
setzt Kreativität und Liebe frei.
Damit wir uns aufmachen,
das, was (noch) nicht zu sehen ist,
in die Wirklichkeit zu retten.
Oder uns unserer Werte bewusst werden.
Oder neue Ziele suchen.
Oder einen anderen Weg,
vielleicht gemeinsam mit anderen.
Oder eine neue Sichtweise finden,
um das Leben in Fülle auszukosten,
um zu reifen,
zu werden.

Über den Autor

Maja Koch, Jahrgang 1970, fängt in ihren Gedichten und bizarren Geschichten (siehe unten) Momente ein, die Gefahr laufen, übersehen zu werden, aber genauerer Betrachtung wert sind, weil sie Veränderungskraft bergen.

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