Hört der Maiglöckchen Läuten! Eine janusköpfige Lyrik

Sinz, Rainer

Der Januskopf hat zwei Gesichter. Das eine schaut nach vorn, das andere nach hinten. Diese lyrische Gedichtsammlung handelt von der Widersprüchlichkeit menschlicher Veranlagung, einerseits zu hingebungsvoller und romantischer Liebe, andererseits zu Gewalt und nicht enden wollenden Kriegen. Krieg in der Ehe, Krieg zwischen Generationen und Krieg der Völker mit ihrem religiösen Überbau. Frieden findet der Mensch im ökologischen Naturerleben und in eigenen Kreationen. Ob Liebe, Gewalt, Vernunft und Religiosität, die Evolutionstheorie überspannt alle diese tragenden Säulen menschlichen Daseins und kulminiert in der poetischen Diskussion des finalen Widerspruchs von Lebenslust und innewohnender Sterbebereitschaft am Ende der Tage.

Über den Autor

Rainer Sinz, geboren in Schönheide im Erzgebirge, schrieb über Gehirn und Gedächtnis, Biorhythmik, Psychophysiology (engl.) und behandelt in seinem lyrischen Werk »Hört der Maiglöckchen Läuten!« (deutscher lyrik verlag 2018) und in den Anthologien des Karin Fischer Verlages (»Lyrik und Prosa unserer Zeit«, Bde. 26, 27 u. 28) aus der Sicht des Naturwissenschaftlers und Nervenarztes den spirituell und janusköpfig veranlagten Menschen in seinem zwiespältigen Umgang mit dem Leben.

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