Jahre kommen,
Jahre gehen Gemischte Gedichte

Vehlow, Jürgen

Seien es Elsa, die reiselustige Stubenfliege, und Heinrich, die Assel, die beide nach Kassel wollen, oder Eintagsfliege Fridolin, die sich um der Arterhaltung willen völlig verausgabt, Jürgen Vehlow bringt die Situation kurzweilig auf den Punkt.
Wortspielereien wie in „Mäuseplage“ und „Ohrwurm“ beherrscht er ebenso wie Gesellschaftskritisches in „Herdentrieb“, „Neandertaler und Pendler“ oder „WhatsApp und Co“.
Seinem Motto – es gibt nichts, was nicht auch in Versform erzählt werden könnte – folgend, versteht er es, selbst die großen Fragen von Leben und Vergehen in der für ihn typischen Weise zu behandeln, ohne in Standardfloskeln zu verfallen. Vielmehr zeigt er staunend, einfühlsam und voller Respekt Möglichkeiten im Umgang mit dem auf, was gemeinhin unter dem Wunder des Lebens verstanden wird.

Über den Autor

Jürgen Vehlow, 1955 geboren, verheiratet, wuchs in einer Familie auf, in der Hausmusik großgeschrieben wurde. Sieben Jahre Unterricht auf der Violine und fünf auf der Posaune begründeten in seinem Elternhaus ein familiäres Blechbläserquintett. Anfang der 70er Jahre entdeckte der Autor eher zufällig sein Talent, Gedichte zu schreiben. Wäre es in der Grundschule nach der Einschätzung seiner Klassenlehrerin gegangen, hätte es 1990 Werke wie „Radwandern Lüneburger Heide“ und „Radwandern Münsterland“ wohl nicht gegeben.

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