Mimulus Tanzschritte über allgegenwärtige Fallgruben

Beer, Manfred

Manfred Beer hat in seiner lyrischen Prosa »Mimulus« ein inneres Tagebuch verfaßt, das sich – weit über das persönliche Erleben hinaus – mit Kreatürlichem und Archetypischem verbindet. Seine Sprache läßt den Leser durch lautmalerische Verdichtungen und langen Atem mitschwingen und sich von logischer Folgerichtigkeit lösen. Der Gewinn der Lektüre ist somit ein »Innenbewegtsein« und verspricht eine »für neue Töne weite Seele« (M. Beer). U. Simon

Über den Autor

Manfred Beer, geb. 1936 in Hilten, Grafschaft Bentheim, als Sohn eines Pfarrers. Sein Vater wurde an die Justizvollzugsanstalt in Siegburg versetzt, weshalb Manfred Beer seine Ausbildung zum Lichtbildner bei Elsbeth Gropp und an der Werkkunstschule in Köln absolvierte. Der Autor arbeitete als Bildjournalist im Auftrag der Bundesregierung und bis zu seinem Ruhestand als Kameramann beim WDR und ZDF. Zudem arbeitete er einige Jahre als Kunsterzieher; gab diese Tätigkeit jedoch auf, um intensiver als Maler und Schriftsteller arbeiten zu können. Sein umfangreiches bildnerisches und schriftstellerisches Werk entstand in aller Zurückgezogenheit. Er starb unerwartet 2009 in Mechernich, ohne sein Gesamtwerk der Öffentlichkeit vorgestellt zu haben.

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