Transalpha Lyrik und Inspirationen · mit drei Federzeichnungen

Winter, Andreas

Das eigentliche Leben ist nicht der Alltag, sondern der Augenblick, wo ich vor mir selbst erschrecke und mir bewusst werde, dass wir im Weltall nicht allein sind: Dass jedes Geschöpf unendliche Leben, Geburten und Tode hinter sich hat und ebenso vielen entgegengeht; dass es natürlich ist, richtig zu denken und gut zu sein; dass die Sonne – selbst aus der Unendlichkeit hervorgegangen – uns unser Dasein gegeben hat, den Geist, dem wir Dank schulden dafür, erkannt zu haben, dass wir auf einer Kugel leben.

Über den Autor

Andreas Winter wurde am 16.06.1947 in Herrsching/Wartaweil am Ammersee geboren. Er lebte in München/Schwabing und starb dort am 30.11.2021. Er war Naturwissenschaftler und Mitglied der »Bayerischen Volkssternwarte München e.V.« sowie des »Ernsten Lyrik Kreises«.

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Autoreninterview

Unser kurzes Autoreninterview führen wir mit der Ehefrau von Andreas Winter, da dieser leider am 30.11.2021 verstorben ist und vorher schon 20 Jahre an derParkinson-Krankheit litt, die ihn stark einschränkte und am Ende eine Buchveröffentlichung seinerseits unmöglich machte.

Wie ist Andreas Winter zum Schreiben gekommen?
Er schrieb schon als Jugendlicher, bedingt durch seine Einsamkeit, da er ursprünglich ohne Eltern großgezogen wurde (sein Vater war GI, die Mutter eine junge Frau) und dann, nachdem er adoptiert wurde, hat er seinen neuen Vater auch verloren. Dies alles hat ihn sehr geprägt.

Ist dies seine erste Veröffentlichung?
Ja.

Was waren Ihre Beweggründe, dieses Buch posthum herauszugeben?
Es war der Wunsch meines verstorbenen Mannes, in seinem Testament.

Gab es einen Antrieb aus dem Familien- oder Freundeskreis, das Buch zu veröffentlichen?
Eher nein, da auch wenig Kreis da ist, im »ernsten Lyrikkreis«, der nicht mehr existiert, gab es positive Rückmeldung, dass es interessant ist.

Hatte Andreas Winter bestimmte Schreibrituale?
Nein.

Was lesen Sie selbst gerne für Bücher?
Verschiedene – spirituelle/esoterische Fachbücher, gesellschaftlich interessante Prosa, Lyrik

Was ist Ihr Lieblingsbuch? Was war sein Lieblingsbuch?
Mein Lieblingsbuch ist momentan »Spirit Mov«‘ von Sue Dhaibi; seines war »Die Biene Maja« von Waldemar Bonsels, als ewige Erinnerung an die Kindheit, wobei er auch verschiedenstes, auch gern Fachbücher und Biographien, las.

Dieses Interview darf unter Angabe der Quelle (Karin Fischer Verlag 2023) verwendet werden.

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