Wie Zeit stets neue Zeit gebar Gedichte

Fraganter, Kurt

Die Nebelschwaden
ziehen am Hang langsam entlang.
Nichts ist übrig an hellem Klang,
es gibt kein Baden
im Licht und keinen Überschwang.

Die Blicke zurück,
dein Erkennen alter Zeichen
dir zum Troste nicht gereichen.
Für derlei Geschick
müsst’ ein Wissen dich erreichen:

Es wüsste, wie dir damals war,
erklärte dein Verwandeln auch –
wie Zeit stets neue Zeit gebar,
was Gesetz ist und nicht nur Brauch.

Über den Autor

Kurt Fraganter, geb. 1957 in Zürich. Schulen, Berufs- und Weiterbildungen in Zürich, später Bern. Seit 1992 in Winterthur wohnhaft, im Gesundheitsbereich beruflich tätig. Mütterlicherseits Wurzeln in Kärnten/Österreich. Auslandsaufenthalte 1985 und 1986 (USA) sowie 1987 bis 1989 (Deutschland). Fernreisen in Südamerika 1980 (Ecuador, Galapagos, Peru, La Paz/Bolivien) und 1982 (Kolumbien, Trinidad).

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