Winter in Homs · Hohe Priester Gedichte

Baumhauer, Peter

Peter Baumhauers Lyrik ist sprachgewaltig und doch reduziert auf den Wesenskern. In ihrem Zentrum steht der Mensch in seinem Ausgeliefertsein an Schmerz, Krieg und Elend und zugleich in seiner Sehnsucht nach Befreiung und Erlösung. Und auch die Rolle Institution gewordener Kirchen und Religionen mit ihrem Anspruch auf alleinige Deutungshoheit der Welt bildet ein Kernthema von Baumhauers Lyrik zwischen Tagespolitik und existenziellen, überzeitlichen Erfahrungen von Leid und Erlösung.

Über den Autor

Peter Baumhauer, geboren 1931 in Schwäbisch Gmünd. 1952-56 Studium der katholischen Theologie. Nach dem Abschlussexamen 1957-62 Studium der Germanistik und Anglistik. 1964-94 Lehrtätigkeit an einem Gymnasium und später in der Lehrerbildung. Der Autor lebt in Gutenberg am Fuß der Schwäbischen Alb. Veröffentlichungen (Auswahl): »Der Prophet«, Dichtung für Sprechstimme und Orgel (1978); »Versöhnung«, mit J. A. Graf Adelmann und S. Köder (1982); »Spur deines Wortes«, Gedichte (1985); »Am Ufer des Zeitlands«, Gedichte (1985); »Schatten von weither«, Gedichte, Bilder, Meditationen (1996); »Babels Türme – zertrümmert«, Gedichte, in: »Sepp Baumhauer. Leben und Werk«, hrsg. von Monika und Regina Baumhauer (2012).

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